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Historischer Grenzstein wiedergefunden! Präsentation des Dreiherrensteins am 03. Oktober 2019

Der Dreiherrenstein ist ein historischer Grenzstein, der bereits in den Bezirks- und Gangbüchern der Gillenfelder Gerechtigkeit von 1524 und 1551 sowie im Manderscheider Weisthum von 1616 erwähnt wird. Er schied die Territorien des Kurfürsten von Trier, des Grafen von Manderscheid und die Gillenfelder Gerechtigkeit, die dem Stift St. Florin zu Koblenz von Kaiser Heinrich II verliehen worden war.

In den Dokumenten heißt es, dass von der Tibbelbach aus ein Stein steht, der dreier Herren Gerechtigkeit ausweist und wenn man darauf einen Tisch stellt, so können die drei Herren dort zusammen essen und trinken – und jeder auf seiner Herrlichkeit.

Heute scheidet der Grenzstein die Gemarkungen Gillenfeld, Strohn und Wallscheid.

Doch nicht nur als Grenzpunkt erlangte der Dreiherrenstein Bedeutung. Er spielte auch eine finale Rolle in einem Prozess den das Kollegialstift St. Florin 1723 gegen den Kurfürsten von Trier vor dem Reichskammergericht in Wetzlar führte.

1959 hatte der damalige Hauptlehrer von Gillenfeld, Fritz Reiber, im Rahmen seiner Geschichtsforschungen den Stein im Tälchen des Tibbelbaches entdeckt und mit einem Hinweisschild deklariert um ihn vor dem Vergessensein zu bewahren. Doch 60 Jahre sind eine lange Zeit in der das gesamte Gelände am Tibbelbach verändert wurde und den Stein unter sich begrub. Allerdings lebte das historische Relikt noch in einigen Köpfen, die sich Ende letzten Jahren in einer Initiative der Eifelvereinsortsgruppe Gillenfeld fanden und in Kooperation mit den Ortsgemeinden Gillenfeld, Strohn und Wallscheid ein Projekt zur Wiederherstellung des Dreiherrensteins starteten. Mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement ist es inzwischen abgeschlossen.

Das Ergebnis soll nun in einer kleinen Feierstunde am 03. Oktober 2019 um 14.30 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Dreiherrenstein erreichen sie motorisiert, wenn sie unmittelbar am Ortsausgang Strohn Richtung Mückeln rechts abbiegen und dem Feld- und Waldweg immer geradeaus folgen. Der Wanderer folgt dem Sammentbachweg oder dem Lavaweg, an dem er eine entsprechende Hinweisbeschilderung auf den Dreiherrenstein findet.

Neben einer ausgezeichneten Bewirtung erwarten sie einige Überraschungen vor Ort.

Donnerstagswanderung des Eifelverein, Ortsgruppe Gillenfeld e.V.

Der Eifelverein, Ortsgruppe Gillenfeld e.V, lädt zur „Donnerstagswanderung“ ein. Im Mai findet diese am 17.05.2018 statt.

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am alten Backhaus in Gillenfeld, in der Holzmaarstraße. Nicht unmittelbar um Gillenfeld, dafür jedoch auf unbekannten und verschwiegenen Pfaden führt Wanderführer Günter Schenk die Teilnehmer der Wanderung durch die frühlingshafte Natur.

Die Strecke ist ca. 7 km lang (ca. 2-3 Stunden). Nach Rückkehr ist Einkehr in einem der Gastronomiebetriebe Gillenfelds.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen zu den Wanderungen findet man unter: http://www.eifelverein.net/gillenfeld/

FerienRegion Pulvermaar stellt sich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vor

Die FerienRegion Pulvermaar präsentierte sich auf dem Stand des Verbands Deutscher Naturparke e.V. in der Halle 4.2 auf dem Stand 103, in der die Vielfalt ländlicher Regionen in der Sonderschau „Lust aufs Land“ vorgestellt wurde.

Naturparke dienen als Modellregionen in gleichem Maße den Menschen und dem Schutz der Natur. Sie verbinden den Erhalt der Kulturlandschaft mit deren Inwertsetzung. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung, einem nachhaltigen Tourismus, zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zum Klimaschutz.

Die Viezkönigin der FerienRegion Pulvermaar Michelle I. (Michelle Lehnen), Ortsbürgermeister Karl-Heinz Schlifter und Dr. Andreas Schüller vom Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel im Interview auf der LandSchau Bühne.